Stadensen: Schwimmabzeichentage ein voller Erfolg Die Zeit vom 13. bis 21. Juni stand für viele in der Schwimmausbildung tätigen Vereine ganz im Zeichen der bundesweiten Schwimmabzeichen- tage. Mit der seit einigen Jahren stattfindenden Aktion rücken alle Teilnehmenden ins Bewusst- sein, wie wichtig und sogar überlebenswichtig es ist, sicher schwimmen zu können. Die Ortsgruppe Stadensen hat sich erneut mit einem be- sonderen Aktionstag beteiligt – wieder sehr erfolgreich. Das diesjährige Ergebnis zählt 60 abgelegte Abzeichen für die Stadensener. Zu elf Seepferdchen, 15 Bronze-, 19 Silber- sowie 15 Goldabzeichen kamen noch einige Schwimmnach- weise für das deutsche Sportabzeichen hinzu. Auch an die künftigen Seepferdchen-Anwärter wurde gedacht. Nach der Bewältigung von einigen leichten Aufgaben nahmen sechs Kin- der stolz eine bunte Teilnehmer-Urkunde in Empfang. Wichtiger Beitrag zur Schwimmfähigkeit Positiv wirkte sich auf diese tolle Bilanz aus, dass die Grund- schule Wrestedt just in diesem Zeitraum ihre jährliche Schwimm- woche mit allen vier Jahrgängen durchführte. Seit mehreren Jahren schon verlagert die Grundschule ihre Projektwoche in das Sommerbad Stadensen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Schwimmfähigkeit ihrer Schülerin- nen und Schüler. Möglich macht diese schulische Veranstaltung erst die Unterstützung durch die DLRG Stadensen. Im Vergleich zu 23 Abzeichen im Jahr 2024 und 48 im Vor- jahr konnte die Bilanz 2026 erneut erheblich gesteigert werden. Der Vorstand der DLRG Stadensen freut sich jedenfalls sehr über dieses positive Fazit. Die Teilnahme an den Schwimmabzeichen- tagen selbst erfolgte übrigens ohne Voranmeldung spontan vor Ort; die Abnahme auf eh- renamtlicher Basis durch eini- ge DLRG Mitglieder. Ob für 2027 noch eine Steigerung möglich ist? Schwimmabzeichenabnahme durch die OG Stadensen. © Susanne Leske Susanne Leske < Austausch zu Zukunftsthemen in Wittmund Aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Brand-, Katastrophen- und Rettungswesen sowie die Rolle ehrenamtlicher Einsatzkräfte im Katast- rophenschutz waren Gegenstand eines Aus- tauschs in der Fahrzeughalle der Ortsgruppe Wittmund. Daran nahmen unter anderem der niedersächsische Lan- desbranddirektor Dieter Rohrberg, Landrat Holger Hey- mann, die Fachbereichsleiterin Ordnung des Landkreises Wittmund, Bianca Bremer, sowie der LV-Vizepräsident Hendrik Schultz teil. Im Mittelpunkt standen die Förderung von Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung, die Aus- und Weiterbildung von Einsatzkräften, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie die Veränderungen zukünftiger Einsatzlagen im Katastrophenschutz. Um die praktischen Anforderungen und Erfahrungen aus dem Einsatzalltag einzubringen, berichteten die Wittmunder Einsatz- Austausch in der Fahrzeughalle der OG. © DLRG Wittmund kräfte Michael Martens, Florian Herzog und Eike Famler über ihr ehrenamtliches Engagement in der Einsatzgruppe und im Katastrophenschutz. Dabei wurde deutlich, welchen Beitrag die ehrenamtlichen Helfer zur Gefahrenabwehr und Sicherheit der Bevölkerung leisten. Besonders hervorgehoben wurde die ver- trauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem niedersächsischen Innenministerium, dem Landkreis Wittmund als Unterer Katastrophenschutzbehörde und den beiden DLRG Einsatzgruppen im Landkreis Wittmund. Ehrenamtliche machen Eindruck Landrat Heymann betonte die Bedeutung der DLRG für den Küstenlandkreis mit seinen beiden Nordsee-Inseln und unter- strich, dass Verwaltung und Politik die Arbeit der Organisation gerne unterstützen. Die hohe Einsatzbereitschaft und Leistungs- fähigkeit der DLRG seien ein wichtiger Baustein für den Be- völkerungsschutz in der Region. Auch Landesbranddirektor Rohrberg zeigte sich beeindruckt vom hohen Ausbildungsstand, der technischen Ausstattung sowie den digitalisierten Prozessen innerhalb der Ortsgruppe Wittmund. Er dankte den ehrenamt- lichen Einsatzkräften für ihr Engagement und ihren Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung. Für die DLRG Wittmund ist diese Anerkennung eine wichtige Bestätigung ihrer Arbeit, so Hendrik Schultz, der auch Vorsit- zender der DLRG Wittmund ist. Gleichzeitig unterstrich der Aus- tausch die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit aller am Katastrophenschutz beteiligten Organisationen, um den zukünf- tigen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. DLRG Wittmund < niedersachsen III